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„Vorbildlich in Führung gehen“ beim 35. Deutschen Kongress für Rehabilitationsforschung
„Vorbildlich in Führung gehen“ beim 35. Deutschen Kongress für Rehabilitationsforschung
Das Projekt Vorbildlich in Führung gehen! war beim Reha-Kolloquium unter anderem am Stand der faw sowie mit zwei Vorträgen von Karoline Rhein und Jana Buckermann vertreten.
Das Fazit von Ivonne Bellen, Projektleiterin seitens faw: „Ich habe großes Interesse am Thema Role Models und berufliche Vorbilder für Menschen mit Behinderungen wahrgenommen. Das berichten auch meine Kolleg*innen, die das Projekt hier vertreten haben. Besonders gefreut hat mich der Besuch unserer Beiratsmitglieder Birgit Eiber und Gülcan Miyanyedi am Stand. Vielen Dank allen, die unser Projekt bei dem Kongress so gut präsentiert haben! Ich nehme viele gute Gespräche, neue Perspektiven und motivierende Eindrücke mit nach Hause.“
Unsere Kolleginnen vom Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln präsentierten zwei Beiträge:
Karoline Rhein vermittelte in ihrem Vortrag „How to be a role model – Führungskräfte mit Behinderungen als Vorbilder im Arbeitsleben“ bisherige Ergebnisse aus unserem Projekt. Sie zeigte unter anderem, dass eine große Herausforderung in der Sichtbarkeit dieser Führungskräfte liegt. Sichtbarkeit gilt als Voraussetzung, um als Role Model wahrgenommen werden zu können. Zugleich ist die Offenlegung der eigenen Beeinträchtigung oft mit der Sorge verbunden, als weniger leistungsfähig wahrgenommen zu werden oder Nachteile für die eigene Karriere zu erleiden.
Jana Buckermann widmete sich in ihrem Vortrag „Berufliche Vorbilder für Menschen mit Beeinträchtigungen: Zusammenhänge mit Karriereambitionen und Selbstwirksamkeit“ grundlegenden Fragestellungen zu möglichen Wirkungen des Role Model-Prozesses. Die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zeigten unter anderem, dass ein stärkeres Vorbild-Erleben mit einer höheren beruflichen Zielorientierung und stärkeren Überzeugung in die eigene berufliche Handlungskompetenz einhergeht.
Herzlichen Dank allen Interessent*innen und den Veranstaltern!
Der Kongress wird von der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) veranstaltet.
Fotos: Claudia Scott